Blumenstrauß des Monats - Dezember 2008
Am dritten Adventssonntag übergab die SPD-Landtagsabgeordnete
Susanne Melior den Blumenstrauß des Monats im „Kunsthof Glindow“ an Inge Mitzscherling. Inge Mitzscherling wurde von ihrem Pfarrer Andreas Ücker und der Kirchgemeinde
Bliesendorf für diese Ehrung vorgeschlagen.
Inge Mitzscherling ist Jahrgang 1935. Mit 70 Aktiven gründete sie 1976 den Gemischten Chor Glindow. Für
den langjährigen Chorleiter Gottschalk war sie die gute Seele, die im Hintergrund alles vorbereitete, abstimmte
und organisierte, so dass er sich selbst voll auf die Chorleitung und sein künstlerisches Engagement
konzentrieren konnte. Nach 1989 war es Inge Mitzscherling die dafür sorgte, dass ein Verein gegründet wurde
mit Satzung und Eintragung im Register. Sie kümmerte sich um alles Geschäftliche, vor allem um die Finanzen.
Heute hat der Gemischte Chor Glindow etwa 50 Mitglieder.
Das Repertoire besteht aus Volksliedern und neu
hinzu gekommen sind rhythmische Gesänge und Gospel. Einmal jährlich findet ein Chorwochenende statt, an
denen insbesondere die Weihnachtskonzerte vorbereitet und geprobt werden. Auch auf der Landesgartenschau
in Rathenow und in der Partnerkommune Raden trat der Chor auf und erfreute sein Publikum. Um die Zukunft
ihres Chores muss sich Inge Mitzscherling keine Sorgen machen, denn eine Enkeltochter hat inzwischen die
Leitung übernommen und die andere Enkelin ist unter den Sängerinnen.
Inge Mitzscherling ist aber nicht nur im Chor aktiv. Auch für den Gemeindekirchenrat in Bliesendorf übernimmt
sie Aufträge und kümmert sich besonders engagiert um den Frauenkreis.
Zu den monatlichen Treffen holt sie
die Frauen ab, bewältigt den gesamten Hintergrund und hat auch noch zum Martinsfest die Küche im Griff.
Überhaupt koordiniert sie alle kirchlichen Dinge auf der Elisabethhöhe vom Gemeindebrief über den jährliche
Friedhofseinsatz bis zu den Schaukästen mit allen wichtigen Informationen. Für alle Anwohner hat sie Zeit, hilft
bei Behördenproblemen und menschlichen Sorgen.
Susanne Melior: „ Unser aller Leben wäre um vieles ärmer, würde es Menschen wie Inge Mitzscherling nicht
geben. Sie geben einem Ort Wärme und Mitmenschlichkeit und beides ist so rar geworden in unserer
Gesellschaft. Es ist mir eine besonders große Freude, dass ich den Blumenstrauß an eine sich um alle anderen
sorgende und kümmernde Frau in der Adventszeit überreichen kann.“
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