| Für die Künstler aus Wildenbruch |
| Blumenstrauß des Monats | |
| Donnerstag, 14. April 2011 | |
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Anlässlich der Ausstellungseröffnung „dazwischen“ mit Bildern zwischen Traditionale und Moderne der weißrussischen Künstler Nadzeya Hadun und Yan Yereskow am 2. April 2011 in der Wildenbrucher Kirche, hat die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Melior dem freischaffenden Künstler und Leiter des Wildenbrucher Kunst- und Kulturvereins Matthias Jurke den Blumenstrauß des Monats überreicht. Sie würdigte ihn damit als „Brückenbauer“ nach Osteuropa. Susanne Melior: „Mit seinen vielen kreativen Projekten mit Künstlerinnen und Künstlern, aber vor allem auch mit Kindern und Jugendlichen leistet Matthias Jurke ehrenamtlich einen ganz wichtigen Beitrag für Toleranz und friedliches Miteinander“. Matthias Jurke schätzt gerade auch die Kreativität von Kindern, die ohne von Normen und Regeln eingeschränkt zu sein, einfach malen und so ein authentischer Spiegel ihrer Umgebung sind. Im Juli 2007 gab es ein internationales Kinder-Jugend-Sommer-Camp zum Wasser-Thema „meer & mehr“. Die jungen Künstler kamen aus Israel, Polen, Norwegen, Ungarn, Rumänien und Deutschland und stellten im „Haus der Begegnung“ in Wilhelmshorst aus. Im Sommerprojekt 2008 zum Thema „Auf der Suche nach Freiräumen“ stellten Kinder aus Weißrussland und Jugendliche der Kinder-Reha-Klinik Beelitz-Heilstätten gemeinsam ihre Arbeiten im Umweltministerium Potsdam und in Gomel/Weißrussland aus. Auch in diesem Jahr erwartet Matthias Jurke polnische Kinder zu einem Kreativwochenende zum Kunstprojekt „Kinder grüßen Kinder“. Für die Präsentation der gemeinsam mit deutschen Kindern erstellten Arbeiten werden übrigens nochgeeeignete Räume gesucht. Gerade in den Sommermonaten probieren sich Künstler aus dem In-und Ausland, kunstinteressierte Freunde und Gäste in Wildenbuch aus, finden Anregungen und ergänzen einander. In diesem Jahr freut sich der Verein auf arabische Gäste aus dem Libanon. Über viele Jahre entwickelte sich der Verein „atelier of art“ zu einer Art Künstlerkolonie, als internationales Begegnungszentrum für Künstler aus dem In- und Ausland. Sie leben und arbeiten hier im Rahmen von Studienaufenthalten, Workshops oder Seminaren in den aus Stallgebäuden stilvoll umgebauten Ateliers. Auf partnerschaftlicher Basis ergänzen, inspirieren und bereichern sich die Künstler gegenseitig. Stellvertretend sei Stanislav Borodin genannt, einer der bekanntesten russischen Gegenwartskünstler. Jeder der Gäste lässt als Geschenk ein Kunstwerk da. In den über 10 Jahren entstand so eine einmalige Sammlung von Bildern und Skulpturen von Künstlern aus Süd- und Osteuropa, Israel, Georgien, Usbekistan und China. |
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Blumenstrauß des Monats - April 2011