Susanne Melior
Für Brandenburg in Europa.

Diese Woche im EP: Zölle, Haushalt und Unternehmenssteuern

© Europäische Union 2017 - EP

Während der Plenarsitzung in Straßburg beraten die Europaabgeordneten unter anderem darüber, wie die EU auf die angekündigten US-Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium reagieren sollte. Außerdem geht es um den langfristigen EU-Haushalt und die Überarbeitung der Unternehmensbesteuerung.

Am Mittwoch (14.3.) stimmen die EU-Abgeordneten über die Position des Parlaments zu den künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nach dem Brexit ab.

Der portugiesische Premierminister António Costa debattiert am Mittwochmorgen als dritter EU-Regierungschef mit den Abgeordneten über die Zukunft Europas

Laut einer Entschließung zum langfristigen EU-Haushalt, über die am Mittwoch abgestimmt wird, sollten mehr Finanzmittel für die Forschung und die Unterstützung junger Menschen und kleinerer Unternehmen verwendet werden.

Am Donnerstag (15.3.) wird das Parlament über einen Vorschlag zur Überarbeitung des Systems der EU-Unternehmensbesteuerung abstimmen, um zu verhindern, dass Unternehmen ihre Steuerbemessungsgrundlage in Niedrigsteuergebiete verlagern.

Wie sollte die EU auf die angekündigten US-Zölle auf importierten Stahl und Aluminium reagieren, die sich auf Arbeitsplätze und Unternehmen in Europa auswirken könnten? Darüber debattieren die Abgeordneten am Mittwoch mit EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström.

Nach der Ermordung des Investigativjournalisten Ján Kuciak und seiner Verlobten Martina Kušnírová debattieren die Abgeordneten am Mittwoch über die Sicherheit von Journalisten in der Slowakei und der restlichen EU.

In einer Entschließung, über die am Donnerstag im Plenum abgestimmt wird, fordern die EU-Abgeordneten das syrische Regime und seine Verbündeten auf, die Kämpfe in Ghuta einzustellen und humanitäre Hilfe zuzulassen.

Text: Europäisches Parlament