Susanne Melior
Für Brandenburg in Europa.

Gelebtes Erbe – Europa ist Kultur

Ein Kinderchor, bunte Kunstwerke, viel Blitzlicht, begeisterte Schulklassen und klatschende Lehrer, Eltern und Begleiter. Am 22. März wurde schon zum achten Mal der Europa-Malwettbewerb mit einer Preisverleihung gekrönt.

Gleichzeitig wurde im Treffpunkt Freizeit Potsdam die Ausstellung der Gewinner-Kunstwerke durch Susanne Melior und Stefan Ludwig, Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, eröffnet. Der Wettbewerb wird vom Europa-Zentrum Potsdam und den Europe Direct Informationszentren (EDIC) Brandenburg a. d. Havel und Frankfurt (Oder) veranstaltet. Zum diesjährigen Thema „Gelebtes Erbe – Europa ist Kultur“ konnten sich alle interessierten Brandenburger Schülerinnen und Schüler seit Beginn des Schuljahres kreativ ausleben. Das Thema war bewusst für Interpretationen offen gehalten und von den Teilnehmern breit gefächert ausgestaltet worden – von Musik über Architektur und Theater bis hin zur europäischen Küche, 184 Bilder und Collagen wurden in Einzel-oder Gruppenarbeit angefertigt und eingesendet. Die Jury, bestehend aus den EDICs und den Büros der brandenburgischen Europaabgeordneten, kürte daraufhin die Sieger und die Werke für die Ausstellung, die jetzt bis Anfang Mai im Treffpunkt Freizeit in Potsdam zu sehen ist.

Die Gewinnerbilder der jeweiligen Alterskategorien

Begleitet wurde die Veranstaltung von dem Kinderchor der Steinweg-Grundschule Kleinmachnow, die Moderation übernahmen Ines Friedrich vom Europa-Zentrum Potsdam sowie Herr Sändig vom Europe Direct Brandenburg a. d. Havel. In ihren Grußworten bekräftigten Susanne Melior und Stefan Ludwig, dass der Malwettbewerb eine herausragende Initiative darstelle, um Kinder und Jugendliche an das Thema Europa heranzuführen und zu begeistern. Passend zum Europäischen Kulturerbejahr gehe es bei dem diesjährigen Wettbewerbsthema um das Verständnis der gemeinsamen Herkunft und Geschichte Europas sowie der gemeinsamen Errungenschaften seit Fall des Eisernen Vorhangs, aber auch um die Frage der zukünftigen Gestaltung der EU.

PS: Seit Beginn dieses Jahres gibt es ein weiteres EDIC in Guben.