Susanne Melior
Für Brandenburg in Europa.

Europa tut gut!? Workshop in Beeskow

Die Gesellschaft für Arbeit und Soziales hat eine Umfrage unter Bürgerinnen und Bürgern über die Stimmung zur EU und ihren Institutionen durchgeführt. Der Verein lud Susanne Melior zur Auswertung der Ergebnisse ein.

Viele Beeskowerinnen und Beeskower nahmen am Freitag, den 22. Juni in der Kupferschmiede am Workshop der GefAS e. V. teil. Sie diskutierten mit der Europaabgeordneten über ihre Ansichten zur Zukunft der EU und die Gründe des Euroskeptizismus vieler Menschen. Die Gäste empfinden europäische Gesetzgebung häufig als intransparent und zu komplex. Auch ob europäische Fördermittel immer korrekt verwendet werden, bezweifelten einige der Anwesenden. In dieser Frage konnte Susanne Melior beruhigen. Die Auszahlung von europäischen Finanzhilfen, die ja letztendlich aus Steuergeldern aller EU-Bürgerinnen und Bürger finanziert werden, erfolgt nach strengen Vorschriften. Antragssteller müssen sich zwar durch eine Vielzahl von Formularen und Förderbedingungen durcharbeiten, diese sollen aber gewährleisten, dass die Mittel transparent und verantwortungsvoll ausgegeben werden. Für die genaue Kontrolle der Verwendung ist letzten Endes die EU-Kommission verantwortlich. Da ein Großteil der Gelder aber innerhalb der Empfängerländer verwaltet wird, sind die nationalen Behörden für Prüfungen zuständig.

Das Projekt „Europa tut gut!? - Fragen und Antworten zum Euroskeptizismus“ wird durch das EU-Programm für Bürgerinnen und Bürger gefördert, das Finanzierungsmöglichkeiten zur Stärkung des Geschichtsbewusstseins und zur Förderung der Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene bietet. Darin werden unter anderem auch Forschungsprojekte, Ausstellungen, öffentliche Debatten, Bildungsangebote, Städtepartnerschaften und zivilgesellschaftliche Projekte gefördert. Öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen können einen Förderantrag stellen.